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Wir danken Winning-Moves für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
In der üblich handlichen (da kleinen) Spielebox von Winning-Moves findet man folgendes Material:
- Spielplan - 30 Wettermarker - je 9 Spielfiguren in 4 Farben - 3 Wetterhexen - Würfel - Windmarker - Spielanleitung
Spiel des Ziels ist es, seine Spielfiguren (vorgegebene Anzahl je nach Spieleranzahl) von der gegenüberliegenden Seite bis zu seinem Heimatdorf
zu bringen. Dabei bewegt man die Figuren über verschiedene Landschaftsfelder (Wald, Ebene, Gebirge oder See).. wie?!?. man bewegt Figuren über nen See?.. können die Figuren über Wasser
laufen?.. Antwort: ja.. wenn der See zugefroren ist... genau das ist die Idee des Spiels. Während der Runden werden Wettermarken auf den Feldern platziert, die Felder teilweise unpassierbar
machen, dazu führen, dass die Figuren die Orientierung verlieren (Nebel) oder dass Felder plötzlich passierbar werden, die man normalerweise nicht begehen kann (z.B. eben Eis auf See). Dazu
kommt, dass in regelmäßigen Abständen eine steife Briese über das Spielfeld fegt und die Wettermarker so über die Felder geschoben werden und einen neuen Platz finden; so kann sich nach dem
“Sturm” eine völlig neue Spielsituation ergeben, die dem einen Spieler den Weg völlig verbaut oder dem anderen Spieler plötzlich eine neue Lücke öffnet, durch die er mit seiner
Figur bzw. mit seinen Figuren schlüpfen kann.
Der aktive Spiel kann folgende Aktionen durchführen:
1. Er setzt Wettermarker auf das Spielfeld: Er kann bis zu zwei Wettermarker einsetzen; auch auf Felder, auf denen bereits eine Figur steht;
wird ein Feld dabei unpassierbar, wird die betroffene Figur vom legenden Spieler auf ein Nachbarsfeld versetzt.
2. Er zieht Figuren (entweder seine eigenen Figuren oder eine Wetterhexe): Er hat sechs Schritte zur Verfügung, welche er auf seine Figuren
verteilen kann Alternativ kann er auch eine Wetterhexe einen Schritt ziehen und darf dann aus einer der Reihen, in die die Hexe Einblick hat, ein Wettermarker entfernen.
3. Er zieht gelegte Wettermarker nach: Die Wettermarker liegen verdeckt neben dem Spielplan (bis auf zwei offene Exemplare). Der Spieler
zieht von diesen Marken die gleiche Anzahl nach, die er auch abgelegt hat (davon kann er max. eines auch von den beiden offenen Exemplaren nehmen).
4. Windspieler macht Wind: Dies betrifft nur den Windspieler und auch nur wenn der Windmarker auf dem entsprechenden Feld platziert ist. Der
Windspieler würfelt und die gewürfelte Augenzahl gibt die Windrichtung vor. Die Wettermarken werden nun in eben diese Richtung verschoben. Aus dem Spielfeld herausgeschobene Marker kommen auf
der anderen Spielfeldseite wieder rein.
So geht es also reihum, bis einer der Spieler seine Spielfiguren mindestens auf der eigenen Hälfte hat. die Runde wird noch zu Ende gespielt und
danach gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Figuren, die es bis ins eigene Dorf geschafft haben, bringen dem Spieler 3 Punkte. Figuren, die in der eigenen Hälfte stehen, bringen
jeweils einen Punkte. Dagegen muss man für Figuren, die noch auf dem Startfeld stehen, 3 Punkte abziehen und einen Punkt für Figuren, die in der anderen Hälfte stehen. Die Punktzahl wird
verglichen.
Das Spielmaterial ist recht nett anzusehen. Der Spielplan sieht hübsch aus. Die Spielfiguren aus Holz sind auch ganz schön. Die Wettermarker
sind zweckmäßig aus Karton. Die Spielanleitung ist angenehm kurz (gerade mal 4 Seiten in dem typischen quadratischen Format). Nach kurzer Zeit kann man schon starten und auch neuen Spieler
lässt sich die Spielanleitung recht schnell nahe bringen, doch die Frage ist nun, will man das überhaupt? :)) .. beim Erststudium der Spielanleitung fand ich das Spiel recht interessant. Die
Idee mit den Wettermarkern und dem Wind, der die von Zeit zu Zeit durcheinander bringt fand ich ganz amüsant, doch während des eigentlichen Spiels konnte uns “Wind & Wetter”
nicht wirklich fesseln. Beim ersten Spiel bin ich fast eingeschlafen, was nicht an etwaigen vornächtlichen Aktivitäten lag, sondern rein an der Langeweile, die bei mir während des Spiels
aufgekommen ist. Ok, dachte ich, war vielleicht eine Ausnahme. Doch leider änderte sich dies auch nach einigen Testrunden nicht und auch den übrigen Mitspielern ging es so.
Fazit: eigentlich ganz nette Spielidee, doch die Umsetzung der Idee langweilte uns ziemlich.. sorry :-/
(c)2007 Dirk Trefzger
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