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Die schnuckelig kleine Spielebox von "SchreckLicht" erinnert natürlich unweigerlich an das bevorstehende Halloween; sie zeigt ein beleuchtetes
Kürbisgesicht und beherbergt folgendes Spielmaterial:
- Spielanleitung - Spielplan - 12 Aufgabenkarten - 3 Spielfiguren - 36 Gruselkarten
Ok, ein richtiger Spielplan ist DIESER Spielplan wohl nicht :) .. erzeigt zeigt einzig eine Punkteleiste mit 50 Feldern, sowie am Rand drei farbige
(grün, violett und blau) Bereiche, an denen man die Auftragskarten anlegen kann; automatisch sind diese dann der entsprechenden Farbe zugeordnet. Diese drei Farben gibt es dann jeweils auch als
Gruselkarten (mit verschiedenen Wertigkeiten) und als Spielsteine. Diese werden anfangs auf dem 0-Feld platziert. Der Spielplan liegt natürlich in der Tischmitte aus. Die Auftragskarten werden
gemischt und drei davon werden am Spielplan angelegt (wie schon erwähnt den drei Farben zugeordnet). Auch die Gruselkarten werden gemischt. Vor jedem Spieler wird dann eine dieser Gruselkarten offen
ausgelegt (dies ist dann die Startkarte). Die drei Spielfiguren werden sogleich um genau so viele Felder weitergezogen, wie die ausgelegten Karten anzeigen. Nun erhält noch jeder Spieler sechs
Gruselkarten auf die Hand und los geht das eigentliche Spiel:
Die Aufgabenkarten geben nun vor, für welche Aufgabe die Spieler in dieser Runde Punkte erringen können. So lautet z.B. einer der Aufträge: "Die
meisten Karten mit ungeraden Werten" oder aber auch: "Die niedrigste Summe an Kartenwerten". Erfüllt man diese Bedingungen möglichst ideal, kann man später Punkte bekommen und zwar so:
der jeweils aktive Spieler muss eine Karte von seiner Hand ausspielen. Diese legt er entweder vor sich oder aber vor einem der Mitspieler ab. Er kann sie dabei entweder offen ausspielen oder aber
eine bereits vorhandene Karte (eigene oder fremde) abdecken, in dem er sie dann verdeckt auf diese Karte legt. Die abgelegte Karte muss dabei einen höheren Wert als die zugedeckte Karte aufweisen. In
der Auslage jedes Spielers kann sich maximal eine verdeckte Karte befinden und maximal vier offene Karten. Nach dem Ausspielen einer Karte wird stets der entsprechende Spielstein bewegt. Offen
ausgelegte Karten bewegen den Spielstein vorwärts; Karten die verdeckt werden bewegen den Spielstein rückwärts. Sobald nun einer der drei Spielsteine bis auf 45 oder 50 Punkte vorgerückt ist (je nach
Spielerzahl) oder aber schon vorher jeder Spieler bereits vier offene Karten ausliegen hat, endet diese Runde. Es wird gewertet. Der Spielstein, der am weitesten vorne liegt, wird zuerst gewertet...
dann der nächste usw. Wer beim vordersten Spielstein die Aufgabe am besten gelöst hat, der bekommt 5 Punkte, der nächste 3 und der Dritte dann einen Punkt. Beim nächsten Spielstein bekommen dann
schon nur noch die ersten Beiden Punkte (nämlich 3 und 1)... der hinterste Spielstein und dessen Aufgabe bringen dann nur noch dem Spieler, der diese Aufgabe am besten gemeistert hat, genau einen
einzigen Punkt. Man sieht also, dass es wichtig ist, dafür zu sorgen, dass eben genau der Spielstein möglichst ganz vorne ist, bei dem man dann auch die Aufgabe am Besten erfüllen kann und das ist
natürlich ganz schön knifflig; denn ständig legen einem die Gegner Karten hin, die man so gar nicht gebrauchen kann und die einem so die ganzen Pläne über den Haufen werfen... aber warte bis zur
nächsten Runde :))) ... ok, auch das ist klar: bei "SchreckLicht" kann man die Mitspieler auch ganz "schrecklich" ärgern, aber aufgrund der kurzen Spielzeit und der dann
bevorstehenden nächsten Runde nimmt einem dies sichlich keiner der Gegner übel, denn in der nächsten Runde sieht es schon wieder anders aus ;))
Nach insgesamt vier Runden (natürlich lässt sich dies auch beliebig kürzen oder verlängern)
werden die erspielten Punkte verglichen und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel. Ein Notizblock und einen Kugelschreiber sollte man also bereitlegen :)
Die Spielregeln sind schnell erklärt. Das Spielmaterial geht schon klar. Der Spielplan ist ganz
zweckmäßig, wenn auch nicht wirklich prickelnd. Die Auftragskarten sind recht nüchtern gestaltet und die Gruselkarten sind nicht wirklich gruselig. Insgesamt wirkt das Halloween/Grusel
-Thema ziemlich aufgesetzt und ist meines Erachtens beliebig austauschbar.
"SchreckLicht" ist nicht unbedingt der Oberhammer, doch aufgrund der Leichtigkeit und der
flexibel gestaltbaren Spieldauer wird das kleine Spielchen auch bei uns hin und wieder auf dem Spieletisch landen und das ist ja meist ein ganz gutes Zeichen (*gg*); trotzdem kommt es über
eine Hauptwertung von "4" nicht hinaus... aber: immerhin :))
Fazit: nettes und vor allem kleines Spielchen für zwischendurch ;)
(c)2007 Dirk Trefzger
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